Viele Eltern fragen sich, was bei einer neurofunktionellen Testung mit Kindern eigentlich passiert. Geht es um Diagnosen? Muss das Kind Aufgaben bestehen? Wird es bewertet? Dieser Beitrag erklärt, wie angewandte Neurofunktion bei Kindern ablaufen kann, warum die Testung spielerisch und ohne Leistungsdruck erfolgt und weshalb der Vergleich vor und nach einem Reiz so wichtig ist.
Manche Kinder verstehen den Stoff, aber Schreiben, Lesen und Sitzen kosten so viel Energie, dass Lernen schnell anstrengend wird. Dann wirken Hausaufgaben zäh, das Kind vermeidet Aufgaben, wird unruhig oder erschöpft. Funktionell betrachtet lohnt sich der Blick auf Körperhaltung, Augen, Feinmotorik, Körperwahrnehmung, Atmung und Regulation.
Manche Kinder wirken intelligent, neugierig und verständig – trotzdem bleiben schulische Leistungen hinter ihren Möglichkeiten zurück. Sie verstehen vieles im Gespräch, scheitern aber an Tests, Hausaufgaben, Tempo, Konzentration oder Umsetzung. Funktionell betrachtet kann das daran liegen, dass Wahrnehmung, Regulation, Verarbeitung und Output mehr Energie kosten, als von außen sichtbar ist.
In dieser Podcastfolge von AmygdaBLA spricht Kevin Grafen mit Astrid Buscher vom Schlaukopf-Institut darüber, warum Lernen nicht nur im Kopf stattfindet. Es geht um Bewegung, Gleichgewicht, Augen, Körperwahrnehmung, Atmung, frühkindliche Entwicklung, Lernschwierigkeiten, ADHS, Legasthenie und darum, Kinder nicht vorschnell als faul, zappelig oder unmotiviert zu bewerten. Eine klare Empfehlung für Eltern, die Lern- und Konzentrationsthemen bei Kindern besser verstehen möchten.