Bei vestibulärer Migräne können Schwindel, Bewegungsunverträglichkeit, Übelkeit und visuelle Überforderung stärker auffallen als der eigentliche Kopfschmerz. Der Beitrag erklärt typische Symptome, diagnostische Kriterien und die Verbindung zwischen Migräne, Augen, Gleichgewicht und autonomem Nervensystem.
Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die weit mehr als Kopfschmerzen verursachen kann. Übelkeit, Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Schwindel, visuelle Symptome, Erschöpfung und Konzentrationsprobleme können ebenso dazugehören. Der Beitrag erklärt die wichtigsten Zusammenhänge und zeigt, wie eine neurofunktionelle Betrachtung nach medizinischer Abklärung ergänzen kann.
Migräne ist keine normale Kopfschmerzform, sondern eine komplexe neurologische Erkrankung. Funktionell betrachtet können neben Schmerzverarbeitung auch Hirnstamm, Augen, Nacken, vegetative Regulation, trigeminovaskuläre Verschaltungen sowie Zu- und Abflusssysteme am Kopf eine Rolle spielen.
Physiotherapie ist wichtig und für viele Menschen hilfreich. Trotzdem gibt es Beschwerden, bei denen lokale Behandlung, Kräftigung oder Mobilisation nicht ausreichend weiterhelfen. Funktionelle Neuroarbeit schaut anders auf Schmerzen und Beschwerden: nicht nur auf Struktur, sondern auf Nervensystem, Reizverarbeitung, Schutzspannung, Bewegung, Sensorik und Regulation.