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Neuroathletik & Angewandte Neurofunktion in Vilshofen

Neuroathletik und Angewandte Neurofunktion

Neuroathletik ist vielen Menschen inzwischen ein Begriff. Meine Arbeit geht jedoch über ein einzelnes Trainings- oder Behandlungssystem hinaus.

Unter Angewandter Neurofunktion verbinde ich unterschiedliche neurozentrierte Ansätze, um Funktionen gezielt zu prüfen, geeignete Lösungen zu testen und positive Veränderungen anschließend im Nervensystem zu integrieren.

Keine starre Methode: Entscheidend ist nicht, aus welchem System ein Reiz stammt, sondern wie der einzelne Mensch darauf reagiert und ob sich eine Veränderung nachvollziehbar überprüfen lässt.
01 Funktionen prüfen

Auffällige Reaktionen gezielt und reproduzierbar untersuchen.

02 Lösungen testen

Direkt vergleichen, welcher Reiz eine positive Veränderung bewirkt.

03 Stabil integrieren

Die gefundene Lösung mit dem zuvor problematischen Reiz verbinden.

Bildhinweis: Die auf dieser Seite verwendeten Szenenbilder sind KI-generierte Illustrationen. Sie zeigen keine realen Klientinnen oder Klienten und dokumentieren keine tatsächlichen Praxissituationen.

Illustration einer neurofunktionellen Untersuchung in einer Praxis
Das Grundprinzip Informationen aufnehmen, Reaktionen prüfen und Lösungen integrieren
Reiz Verarbeitung Reaktion Überprüfung

Das Nervensystem als Informationsaustauschsystem

Wahrnehmung, Bewegung und Regulation sind miteinander verbunden

Das Nervensystem nimmt fortlaufend Informationen aus den Augen, dem Gleichgewichtssystem, der Haut, den Gelenken, den Muskeln und dem Körperinneren auf. Es bewertet diese Informationen und organisiert daraus passende motorische und autonome Reaktionen. Genau deshalb lassen sich sehr unterschiedliche Funktionen in einen gemeinsamen Test- und Vergleichsprozess einbeziehen.

1

Reize aufnehmen

Sensorische Systeme melden, was außen und im eigenen Körper geschieht.

2

Informationen verarbeiten

Das Gehirn gewichtet die Signale und gleicht sie mit der aktuellen Situation ab.

3

Reaktionen organisieren

Bewegung, Spannung, Orientierung und Regulation werden fortlaufend angepasst.

Reaktionen können schnell sichtbar werden: Weil dieses System in Echtzeit arbeitet, zeigt ein gut gewählter Wiederholungstest häufig unmittelbar, ob ein zusätzlicher Reiz die überprüfte Funktion erleichtert, verschlechtert oder unverändert lässt.
Visualisierung der Informationsverarbeitung zwischen Sinnesreizen, Gehirn und Körper

Eine individuelle Verbindung verschiedener Ansätze

Angewandte Neurofunktion ist keine einzelne Methode

Der Begriff beschreibt meine Art zu arbeiten: Ich kombiniere Werkzeuge aus unterschiedlichen neurofunktionellen und neurozentrierten Systemen. Ausgewählt wird nicht nach einem starren Protokoll, sondern danach, was sich bei der jeweiligen Person sinnvoll prüfen und im direkten Vergleich nachvollziehen lässt.

Primärwerkzeug

Neurofunktionelle Integration

Sie bildet die zentrale Untersuchungs- und Integrationsmethodik: auffällige Reaktionen finden, mögliche Zusammenhänge testen, eine passende Lösung erarbeiten und diese anschließend gezielt im Nervensystem einspeichern.

Ergänzende Werkzeuge

Neuroathletik, Z-Health und rezeptorbasierte Ansätze

Je nach Fragestellung fließen visuelle, vestibuläre, propriozeptive, motorische oder weitere rezeptorbezogene Reize in die Untersuchung und das Training ein.

Direkter Vergleich

Test, gezielter Reiz und Retest

Bewegung, Gleichgewicht, Koordination, Wahrnehmung oder andere geeignete Funktionen dienen als Referenz. So wird unmittelbar sichtbar, ob ein gewählter Reiz die Reaktion verändert.

Funktionsbereiche gezielt vergleichen

Welche Systeme in die Untersuchung einbezogen werden können

Je nach Beschwerdebild, Ziel und Reaktion werden einzelne Bereiche ausgewählt und miteinander in Beziehung gesetzt. Es geht nicht darum, möglichst viel gleichzeitig zu testen, sondern den nächsten sinnvollen Zusammenhang zu finden.

01

Visuelles System

Blicksprünge, Blickfolge, Nah-Fern-Wechsel, peripheres Sehen und das Zusammenspiel beider Augen.

02

Gleichgewichtssystem

Kopflagen, Blickstabilität und die Verarbeitung von Beschleunigung und räumlicher Orientierung.

03

Körperwahrnehmung

Informationen aus Gelenken, Muskeln, Sehnen und Haut über Position, Spannung und Bewegung.

04

Motorische Steuerung

Bewegungsplanung, Kraftdosierung, Koordination sowie das Zusammenspiel einzelner Körperregionen.

05

Autonome Regulation

Reaktionen auf Lagewechsel, Atmung, Belastung und weitere Reize, die mit vegetativer Regulation zusammenhängen.

06

Kraniale und segmentale Bezüge

Funktionsprüfungen im Bereich von Kopf, Hirnnerven, Wirbelsäule und den zugeordneten sensorischen Strukturen.

Der gemeinsame Nenner: Jeder Bereich liefert Informationen an das Nervensystem. Deshalb können zunächst weit voneinander entfernt wirkende Reize über einen klaren Test–Retest-Vergleich gemeinsam untersucht werden.

Der Ablauf

Vom Anamnesegespräch bis zum abschließenden Gesamtvergleich

Die Untersuchung folgt einer klaren Reihenfolge. Trotzdem bleibt sie flexibel genug, um auf deine individuelle Reaktion einzugehen und nicht nur ein vorgegebenes Standardprogramm abzuarbeiten.

01

Anamnesegespräch

Wir klären Beschwerden, Belastungen, bisherige Befunde, Ziele und Situationen, in denen sich das Problem besonders deutlich zeigt.

02

Optionales neurofunktionelles Screening

Je nach Fragestellung entsteht ein funktioneller Überblick über ausgewählte visuelle, vestibuläre, propriozeptive, motorische und autonome Reaktionen.

03

Funktionen gezielt prüfen

Auffällige oder für den Alltag relevante Reaktionen werden mit passenden Referenztests möglichst klar und reproduzierbar erfasst.

04

Auffällige Reaktionen einordnen

Wir prüfen, welche sensorischen oder regulatorischen Einflüsse mit der beobachteten Reaktion zusammenhängen könnten und grenzen die Suche schrittweise ein.

05

Geeignete Lösungen erarbeiten und testen

Mögliche Reize oder Übungen werden einzeln eingesetzt und direkt mit dem Ausgangstest verglichen. Nur eine nachvollziehbar hilfreiche Reaktion wird weiterverfolgt.

06

Lösung im Nervensystem integrieren

Die passende Lösung wird gezielt mit dem zuvor auffälligen Reiz verbunden. In meiner Methodik ist dieses „Einspeichern“ entscheidend: Erst dadurch soll die neue Reaktionsmöglichkeit stabil verankert werden, statt bei der nächsten Konfrontation sofort wieder in das alte Muster zurückzufallen.

07

Alle auffälligen Eingangstests erneut überprüfen

Zum Abschluss werden nicht nur einzelne Zwischentests, sondern auch die zuvor auffälligen Tests aus dem Eingangsscreening wiederholt und miteinander verglichen.

Das Ziel ist ein nachvollziehbarer Verlauf: Ausgangsreaktion dokumentieren, eine Veränderung gezielt auslösen, integrieren und anschließend unter denselben Bedingungen erneut prüfen.

Drei unterschiedliche Wege

Wie ein neurofunktioneller Workflow in der Praxis aussehen kann

Die Beispiele zeigen, wie lokal, sensorisch und regulatorisch gearbeitet werden kann. Entscheidend bleibt immer die individuelle Reaktion im Test–Retest-Vergleich.

Neurofunktionelle Untersuchung eines rechten Knies mit Darstellung sensorischer Reize
Anonymisiertes Praxisbeispiel

Rechter Knieschmerz: vom lokalen Reiz zur übergeordneten Regulation

Ausgangspunkt war ein schmerzhafter Bewegungstest am rechten Knie. Zunächst wurde die lokale Sensorik geordnet: über den Patellarsehnenreflex, eine gezielte Hautdehnung am Knie und die reziproke Ansteuerung von Quadrizeps und Hamstrings.

Der Patellarsehnenreflex prüft den Reflexbogen über den Nervus femoralis und die Segmente L2 bis L4, überwiegend L4. Im weiteren Verlauf zeigte sich zusätzlich eine auffällige autonome Reaktion im zugeordneten lumbalen Wirbelsäulenbereich. Auch der NeuroFI-Test des arteriellen Zuflusses an der Wirbelsäule führte zu einer unphysiologischen Hemmung des verwendeten Indikatormuskels.

Über einen passenden Kontakt im Bereich der Medulla oblongata – einem wichtigen Teil der autonomen Steuerung – ließ sich der Test stabilisieren. Dieser Reiz wurde anschließend mit der zuvor auffälligen Reaktion integriert.

AusgangstestLokale SensorikLumbaler BezugMedulla oblongataIntegrationRetest
Ergebnis dieser Sitzung: Im abschließenden Wiederholungstest war die zuvor schmerzhafte Kniebewegung schmerzfrei.
Gezielte Prüfung visueller Reize und der Exterozeption des Auges
Beispielhafter Workflow

Exterozeption am Auge: Welcher visuelle Reiz verändert die Reaktion?

Ein geeigneter Ausgangstest – beispielsweise aus Balance, Beweglichkeit oder Koordination – wird zuerst reproduzierbar erfasst. Anschließend werden klar dosierte visuelle Reize einzeln geprüft: eine bestimmte Blickrichtung, ein Ausschnitt des peripheren Gesichtsfeldes, ein Nah-Fern-Wechsel oder die Zusammenarbeit beider Augen.

Zeigt sich bei einem Reiz wiederholt eine auffällige Veränderung, werden Parameter wie Auge, Richtung, Dauer und Intensität weiter eingegrenzt. Ein gut verträglicher Gegenreiz oder eine passende Augenübung wird getestet, mit dem auffälligen Reiz verbunden und danach erneut überprüft.

ReferenztestVisueller ReizParameter eingrenzenLösung testenIntegrationGesamtvergleich
Neurofunktionelle Betrachtung kranialer Zu- und Abflusssysteme bei Migräne
Beispielhafter Workflow

Migräne: kraniale Zu- und Abflusssysteme funktionell vergleichen

Bei einer bereits medizinisch eingeordneten Migräne können neben Augenbewegungen, Halswirbelsäule, Atmung und autonomen Reaktionen auch methodenspezifische Tests der kranialen Zu- und Abflusssysteme in den funktionellen Vergleich einbezogen werden.

Reagiert ein Referenztest auf einen dieser Reize reproduzierbar auffällig, wird schrittweise nach einer passenden Regulation gesucht. Anschließend werden Ausgangsreiz, mögliche Lösung und Integration gemeinsam geprüft – ohne aus einer einzelnen Testreaktion eine alleinige Ursache der Migräne abzuleiten.

AusgangslageKraniale TestsReaktion vergleichenRegulation testenIntegrationRetest

Die dargestellten Abläufe sind Beispiele für die Vorgehensweise. Testreihenfolge, Reize und beobachtete Veränderungen unterscheiden sich von Mensch zu Mensch.

Sofortige Reaktion und nachhaltige Verankerung

Warum Veränderungen schnell sichtbar sein können – und die Integration trotzdem entscheidend ist

Das Nervensystem verarbeitet Informationen fortlaufend. Deshalb kann sich eine Reaktion auf einen gezielten Reiz bereits im direkten Wiederholungstest verändern. Damit aus einem guten Moment aber eine belastbarere Reaktionsmöglichkeit wird, folgt der Integrationsschritt.

01 · DIREKTE RÜCKMELDUNG

Das Nervensystem reagiert sofort

Ein visueller, vestibulärer, propriozeptiver oder anderer sensorischer Reiz verändert die aktuelle Informationslage. Ein unmittelbar wiederholter Referenztest macht sichtbar, ob die überprüfte Funktion darauf positiv, negativ oder gar nicht reagiert.

02 · EINSPEICHERN

Die Lösung wird mit dem Problemreiz verbunden

In der Neurofunktionellen Integration wird der passende Lösungsreiz gezielt mit dem zuvor auffälligen Reiz gekoppelt. Dadurch soll das Nervensystem die neue, physiologisch günstigere Reaktionsmöglichkeit auch bei erneuter Konfrontation abrufen können.

Auffälliger ReizPassende LösungIntegrationErneute BelastungGesamtvergleich

Eine unmittelbare Verbesserung im Test ist ein wertvoller Hinweis für die weitere Arbeit. Wie stabil sich eine Veränderung im Alltag zeigt, wird über Verlauf, erneute Belastung und spätere Wiederholungsprüfungen beurteilt.

Neuroathletisches Training von Blickstabilität, Gleichgewicht und Reaktion

Neurozentriertes Training und Neuroathletik

Gezielt neuronale Funktionen trainieren

Neuroathletik kann nicht nur in der funktionellen Arbeit bei Beschwerden eingesetzt werden. Im Training werden ausgewählte sensorische und neuronale Bereiche gezielt aktiviert, um Bewegung, Orientierung, Reaktion und sportliche Leistung zu unterstützen.

Augensteuerung

Blicksprünge, Blickfolge, Nah-Fern-Wechsel und das Zusammenspiel beider Augen.

Blickstabilität & Gleichgewicht

Kopfbewegungen kontrollieren und die Orientierung bei Bewegung verbessern.

Gelenk- und Körperwahrnehmung

Positionen präziser erkennen und Bewegungen differenzierter ansteuern.

Peripheres Sehen & Reaktion

Relevante Signale schneller wahrnehmen und angemessen darauf reagieren.

Sportspezifische Entscheidungen

Visuelle Informationen, Bewegungsauswahl und Timing näher an die Sportart bringen.

Gezielte Voraktivierung

Passende neuronale Bereiche vor Kraft-, Technik- oder Bewegungstraining vorbereiten.

Auch hier gilt Test–Retest: Eine Übung wird nicht nur deshalb verwendet, weil sie „neuro“ klingt. Sie bleibt im Programm, wenn sie die gewünschte Funktion nachvollziehbar verbessert und gut vertragen wird.
Mehr zur Neuroathletik und Leistungsoptimierung

Klar eingeordnet

Funktionelle Arbeit ergänzt medizinische Diagnostik

Die Angewandte Neurofunktion betrachtet Reaktionen, Belastbarkeit und das Zusammenspiel verschiedener Funktionen. Sie stellt keine medizinische Diagnose und ersetzt keine ärztliche Untersuchung oder notwendige Behandlung.

  • Akute, neue, starke oder unklare Beschwerden sowie Warnzeichen gehören zuerst in medizinische Abklärung.
  • Eine funktionelle Testreaktion zeigt einen Zusammenhang unter den gewählten Testbedingungen, beweist aber nicht die Ursache einer Erkrankung.
  • Eine sofortige Veränderung im Retest ist ein Hinweis für die weitere Arbeit, jedoch kein Heilversprechen und kein Beleg für dauerhafte Wirkung.
  • Vorhandene Befunde und Behandlungen werden respektiert und können helfen, den funktionellen Rahmen sinnvoll einzugrenzen.

Kurzer Selbstcheck

Wann diese Arbeitsweise interessant sein kann

Du musst dich nicht in einer Diagnose wiederfinden. Wichtiger ist, ob du bei dir wiederkehrende funktionelle Muster erkennst, die bisher nicht ausreichend erklärt oder verändert werden konnten.

Beschwerden kehren wieder, obwohl lokal bereits viel behandelt oder trainiert wurde.

Befunde erklären deine Einschränkung nur teilweise oder passen nicht vollständig zu deinem Erleben.

Deine Reaktion wechselt deutlich je nach Belastung, Umgebung, Kopfposition oder visueller Anforderung.

Bewegung, Stabilität oder Leistung fühlen sich blockiert an, obwohl Kraft und Technik grundsätzlich vorhanden sind.

Augen, Gleichgewicht oder Körperwahrnehmung scheinen bei deinen Beschwerden oder im Sport mitzuspielen.

Du reagierst auf kleine Reize ungewöhnlich stark oder kannst schwer einordnen, warum eine Situation dein System belastet.

Du möchtest nicht nur Übungen sammeln, sondern vorher prüfen, welche Intervention bei dir tatsächlich einen Unterschied macht.

Du möchtest Veränderungen direkt nachvollziehen und anhand gleicher Tests vergleichen können.

Mehrere Punkte passen zu dir? Dann lässt sich in einem kurzen Erstgespräch klären, ob eine neurofunktionelle Untersuchung für deine Fragestellung grundsätzlich sinnvoll sein kann.

Dein nächster Schritt

Du möchtest wissen, ob mein Ansatz zu deiner Situation passt?

Im kostenfreien telefonischen Erstgespräch schilderst du kurz dein Anliegen. Gemeinsam klären wir, ob Angewandte Neurofunktion für deine Fragestellung grundsätzlich sinnvoll sein kann und welcher nächste Schritt passt.

  • etwa 20 Minuten
  • kostenfrei und unverbindlich
  • persönlich mit Tino Both

Keine pauschalen Versprechen – zuerst klären wir, ob die Arbeitsweise zu deinem Anliegen passt.

Entwicklung und fachliche Einflüsse

Viele neurobasierte Systeme – eine individuelle Arbeitsweise

Die heutige neurofunktionelle Arbeit ist nicht aus einer einzigen Schule entstanden. Unterschiedliche Systeme haben eigene Schwerpunkte, Testlogiken und Interventionsformen entwickelt. Ich verbinde daraus die Werkzeuge, die sich für die jeweilige Fragestellung konkret überprüfen lassen.

Zentrale Grundlage

Neurofunktionelle Integration nach Dr. med. Philip Eckardt

NeuroFI ist die Hauptsäule meiner Arbeit. Das System verbindet funktionelle Anatomie, gezielte neurologische Tests und die anschließende Integration auffälliger Reaktionen.

Zur Neurolog Akademie
Neuroathletik und Training

Z-Health Performance nach Dr. Eric Cobb

Z-Health hat die praktische Arbeit mit visuellen, vestibulären und propriozeptiven Funktionen im Training stark geprägt und verbindet Assessment, gezielten Drill und unmittelbare Neubewertung.

Mehr zu Z-Health
Rezeptorbezogene Perspektive

Rezeptorbasierte Therapie von Daniel Müller

Der seit 2024 unterrichtete Ansatz rückt sensorische Rezeptoren, Bewegungssteuerung und das Prinzip „Input vor Output“ in den Mittelpunkt und ergänzt damit die funktionelle Testung am Bewegungsapparat.

Zum Ausbildungskonzept
Meine Verbindung

Angewandte Neurofunktion

So nenne ich die integrative Arbeitsweise, in der NeuroFI als Primärwerkzeug mit Elementen aus Neuroathletik, rezeptorbasierten und weiteren neurozentrierten Systemen zusammengeführt wird – immer individuell, testbasiert und ohne starres Protokoll.

Entscheidend ist nicht der Name des Systems. Entscheidend ist, ob ein Test nachvollziehbar ist, ein Reiz zur Person passt und die gefundene Veränderung im erneuten Vergleich stabil bleibt.

Häufige Fragen

Kurz erklärt

Antworten auf typische Fragen zu Neuroathletik, Angewandter Neurofunktion, Untersuchung und Integration.

Was ist der Unterschied zwischen Neuroathletik und Angewandter Neurofunktion?

Neuroathletik arbeitet überwiegend mit trainierbaren visuellen, vestibulären, propriozeptiven und motorischen Funktionen. Angewandte Neurofunktion ist mein übergeordneter Begriff für die individuelle Verbindung verschiedener neurozentrierter Systeme. Die Neurofunktionelle Integration bildet dabei mein Primärwerkzeug.

Wie läuft der erste Termin ab?

Nach der Anamnese folgt – abhängig von deinem Anliegen – ein neurofunktionelles Screening. Auffällige Funktionen werden gezielt geprüft, mögliche Lösungsreize direkt getestet, anschließend integriert und am Ende mit den Eingangstests erneut verglichen.

Muss ich sportlich sein, um neurofunktionell arbeiten zu können?

Nein. Die Referenztests werden an deine aktuelle Belastbarkeit und dein Ziel angepasst. Das können einfache Bewegungen, Wahrnehmungsaufgaben, Gleichgewichtstests oder andere gut reproduzierbare Funktionen sein.

Ist der Muskeltest das zentrale Untersuchungswerkzeug?

Nein. Ein Muskeltest kann als zusätzliches Feedbacktool genutzt werden, ist aber nicht zwingend erforderlich. Ebenso möglich sind Beweglichkeits-, Balance-, Koordinations-, Wahrnehmungs- oder andere funktionelle Tests.

Was bedeutet „Integration“ oder „Einspeichern“?

Damit bezeichne ich den Schritt, in dem ein zuvor auffälliger Reiz gezielt mit einer passenden Lösung verbunden wird. Das Nervensystem soll dadurch eine günstigere Reaktionsmöglichkeit auch bei erneuter Konfrontation abrufen können. Danach wird der ursprüngliche Test wiederholt.

Kann sich eine Reaktion wirklich sofort verändern?

Ja, eine Veränderung kann im direkten Retest unmittelbar sichtbar werden, weil das Nervensystem Informationen fortlaufend verarbeitet. Ob die Reaktion stabil bleibt und sich im Alltag überträgt, wird durch Integration, Belastung und spätere Wiederholungsprüfungen beurteilt.

Wie viele Termine sind notwendig?

Das lässt sich vor der ersten Untersuchung nicht seriös festlegen. Umfang und Abstand richten sich nach Fragestellung, Ausgangslage, Reaktion und dem Verlauf nach dem ersten Termin.

Brauche ich vorab eine medizinische Diagnose?

Nicht für jede funktionelle Fragestellung. Neue, starke, akute oder unklare Beschwerden und medizinische Warnzeichen müssen jedoch zuerst ärztlich abgeklärt werden. Vorhandene Befunde darfst du gerne mitbringen.

Deine Frage ist nicht dabei? Dann klären wir sie im kostenfreien Erstgespräch.

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Tino Both
Neurofunktionelle Integration
Neurozentrierte Methoden
Neuroathletik
Funktionell prüfen statt raten. Dein Ansprechpartner in Niederbayern für Schwindel & Gleichgewicht, Sehen, funktionelle Beschwerden, Dysregulation, Neuroathletik und Lernen.
Angewandte Neurofunktion
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94474 Vilshofen a.d. Donau
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