Migräne betrifft nicht nur den Kopf. Übelkeit, Erbrechen, Appetitveränderungen, Blässe, Schwitzen, Frieren, Herzklopfen, Verdauungsprobleme und tiefe Erschöpfung zeigen, wie stark das autonome Nervensystem beteiligt sein kann. Der Beitrag erklärt die Verbindung zwischen Hypothalamus, Hirnstamm, Trigeminussystem, Vagus und Verdauung.
Nackenschmerzen können eine Migräne ankündigen, während der Attacke entstehen oder sie zusätzlich verstärken. Der Beitrag erklärt den trigeminozervikalen Komplex, die Abgrenzung zum zervikogenen Kopfschmerz und warum der Nacken weder grundsätzlich Ursache noch bloß eine bedeutungslose Begleiterscheinung ist.
Bei einer Migräne mit Aura können vor oder während einer Attacke vorübergehende Sehstörungen, Kribbeln, Taubheitsgefühle oder sprachliche Veränderungen auftreten. Der Beitrag erklärt typische Aurasymptome, ihren zeitlichen Verlauf und warum Augenflimmern nicht automatisch im Auge entsteht.
Lichtempfindlichkeit bei Migräne ist mehr als die Abneigung gegen grelles Licht. Auch Kontraste, flackernde Beleuchtung, Muster, Scrollbewegungen und visuell unruhige Umgebungen können Schmerzen, Übelkeit oder Schwindel verstärken. Der Beitrag erklärt, wie Augen, Trigeminussystem, Thalamus und visuelle Verarbeitung dabei zusammenwirken.