Bei vegetativer Dysregulation reagieren Körperfunktionen wie Kreislauf, Atmung, Verdauung, Schlaf, Schwitzen, Temperatur, Herzfrequenz oder innere Unruhe nicht mehr stabil. Häufig werden Entspannung, Bewegung oder Psychotherapie empfohlen. Das kann sinnvoll sein. Neurofunktionell lässt sich jedoch zusätzlich prüfen, welche konkrete Regulationsebene des autonomen Nervensystems auffällig reagiert – und welche Integration dem System eine bessere Option geben kann.
Vegetative Dysregulation beschreibt ein Muster, bei dem das autonome Nervensystem nicht mehr flexibel zwischen Aktivierung, Belastung und Erholung wechselt. Dadurch können innere Unruhe, Erschöpfung, Herzklopfen, Schwindel, Schlafprobleme oder Verdauungsbeschwerden gemeinsam auftreten. Der Beitrag erklärt die Zusammenhänge und zeigt, wann eine medizinische Abklärung wichtig ist.