Im Sport reicht es nicht, beim Sehtest scharf zu sehen. Athleten müssen Ball, Gegner, Raum, Geschwindigkeit, Bewegung und eigene Körperposition unter Tempo verarbeiten. Visuelles Training im Sport betrachtet deshalb mehr als Sehschärfe: Augenbewegungen, Blickstabilität, peripheres Sehen, Raumwahrnehmung und visuelle Belastbarkeit.
Im Sport reicht es nicht, im Stand gut zu sehen. Athleten müssen auch unter Bewegung, Tempo, Kopfrotation, Kontakt und Druck stabil wahrnehmen können. Blickstabilität ist ein unterschätzter Leistungsfaktor – für Reaktion, Orientierung, Gleichgewicht und Bewegungsqualität.