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Bei Belastungsintoleranz reagiert der Körper unverhältnismäßig stark auf Reize, die früher problemlos waren. Das kann körperliche Belastung betreffen, aber auch Licht, Geräusche, Bildschirmarbeit, Gespräche, Stress, Bewegung, Gleichgewicht oder soziale Situationen. Funktionell betrachtet geht es nicht nur um Fitness, sondern um Reizverarbeitung, autonome Regulation und die Fähigkeit des Nervensystems, nach Belastung wieder in Stabilität zurückzufinden.
Entspannung, Atemübungen oder sogenannte Vagusübungen können hilfreich sein, passen aber nicht zu jedem Regulationsmuster. Eine funktionelle Betrachtung prüft deshalb, wie das individuelle Nervensystem auf konkrete Reize reagiert und ob sich beobachtbare Funktionen im Retest verändern. Medizinische Diagnostik wird dadurch nicht ersetzt.
POTS, CFS und Long-Covid-ähnliche Beschwerden können mit Erschöpfung, Schwindel, Herzrasen, Reizempfindlichkeit, Belastungsintoleranz und vegetativer Dysregulation einhergehen. Neben medizinischer Abklärung kann ein funktioneller Blick auf Nervensystem, Atmung, Gleichgewicht, Kreislaufregulation und Reizverarbeitung sinnvoll sein.
Manche Menschen kommen mit Sommerhitze gut zurecht, andere reagieren mit Schwindel, Erschöpfung, Kopfdruck, Kreislaufproblemen, innerer Unruhe oder Reizempfindlichkeit. Funktionell betrachtet ist Hitze nicht nur eine Temperaturfrage, sondern ein Reiz für Haut, Gefäße, Atmung, Kreislauf, autonome Regulation und Nervensystem.
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