Parfüm, Reinigungsmittel, Rauch oder Essensgerüche werden plötzlich intensiv und lösen Übelkeit, Kopfschmerzen, Schwindel oder innere Unruhe aus. Der Beitrag erklärt den Unterschied zwischen Hyperosmie, Osmophobie, Geruchsverzerrung und trigeminaler Reizung und zeigt, wie der konkrete Geruch neurofunktionell getestet, integriert und direkt nachgetestet werden kann.
Bei Belastungsintoleranz reagiert der Körper unverhältnismäßig stark auf Reize, die früher problemlos waren. Das kann körperliche Belastung betreffen, aber auch Licht, Geräusche, Bildschirmarbeit, Gespräche, Stress, Bewegung, Gleichgewicht oder soziale Situationen. Funktionell betrachtet geht es nicht nur um Fitness, sondern um Reizverarbeitung, autonome Regulation und die Fähigkeit des Nervensystems, nach Belastung wieder in Stabilität zurückzufinden.
Vegetative Dysregulation beschreibt ein Muster, bei dem das autonome Nervensystem nicht mehr flexibel zwischen Aktivierung, Belastung und Erholung wechselt. Dadurch können innere Unruhe, Erschöpfung, Herzklopfen, Schwindel, Schlafprobleme oder Verdauungsbeschwerden gemeinsam auftreten. Der Beitrag erklärt die Zusammenhänge und zeigt, wann eine medizinische Abklärung wichtig ist.