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Tino Both im Vilshofener Anzeiger: Neuroathletik & Nervensystem in Vilshofen

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Tino Both - Health Coach, Ernährungsberater, Personal Trainer
Tino Both
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Tino Both im Vilshofener Anzeiger: Neuroathletik & Nervensystem in Vilshofen

Health Coach Tino

Tino Both im Vilshofener Anzeiger: Auf der Suche nach Wackelkontakten im Nervensystem

Ein Zeitungsinterview über Neuroathletik, neurozentriertes Training und meinen nervensystembasierten Blick auf körperliche Beschwerden.

Am 28.04.2026 ist im Vilshofener Anzeiger / PNP Plus ein Interview über meine Arbeit erschienen. Unter dem Titel „Tino Both ist auf der Suche nach Wackelkontakten in der menschlichen Software“ wurde mein Ansatz vorgestellt: Beschwerden nicht nur dort zu betrachten, wo sie spürbar sind, sondern aus Sicht des Nervensystems.

Ein herzliches Dankeschön geht an Katja Elsberger vom Vilshofener Anzeiger für das angenehme Gespräch, die interessierte Auseinandersetzung mit meiner Arbeit und die gelungene redaktionelle Umsetzung. Ebenso danke ich Julia Bindereder, die sich als VA-Praktikantin offen und neugierig auf einen kleinen Selbsttest eingelassen hat. Gerade dadurch wurde mein Ansatz nicht nur beschrieben, sondern auch praktisch erlebbar.

Der öffentlich sichtbare Vorschautext beschreibt es so:
Tino Both sucht nach Wackelkontakten – aber nicht etwa in Maschinen, sondern im Nervensystem des Menschen. Der 41-Jährige arbeitet mit einem neurozentrierten Ansatz. Er ist überzeugt: Viele Beschwerden entstehen nicht dort, wo sie spürbar sind, sondern hängen mit der Verarbeitung im Nervensystem zusammen. Im März hat der „Health Coach“ seine Räumlichkeiten in Vilshofen (Landkreis Passau) eröffnet. Im Interview erklärt er, wie er arbeitet und warum er Beschwerden aus einer nervensystembasierten Perspektive betrachtet.

Für mich ist dieser Artikel ein wichtiger Schritt, weil er ein Thema sichtbar macht, das vielen Menschen noch unbekannt ist: Neuroathletik und neurozentrierte Arbeit sind nicht nur für Sportler interessant. Sie können auch für Menschen spannend sein, die unter funktionellen Beschwerden leiden, bei denen klassische Erklärungen oft nicht ausreichen.

Was bedeutet „Wackelkontakt im Nervensystem“?

Nicht jedes Problem liegt dort, wo es sich bemerkbar macht. Manchmal liegt die eigentliche Störung in der Verarbeitung.

Der Begriff „Wackelkontakt“ ist natürlich ein Bild. Gemeint ist: Der Körper funktioniert nicht nur mechanisch wie ein Muskel-Sehnen-Gelenk-System. Jede Bewegung, jede Haltung, jede Spannung, jede Wahrnehmung und jede Schutzreaktion wird vom Nervensystem gesteuert. Wenn ein Gelenk schmerzt, ein Muskel immer wieder festmacht, der Körper instabil wirkt oder Bewegungen unsicher werden, kann die Ursache auch in der Verarbeitung von Informationen liegen. Das Nervensystem bekommt ständig Signale aus Augen, Gleichgewichtssystem, Haut, Muskeln, Gelenken, Atmung, Organen und der Umgebung. Aus diesen Informationen erstellt es eine Einschätzung: sicher oder unsicher, belastbar oder nicht belastbar, stabil oder instabil.

Wenn diese Verarbeitung nicht sauber läuft, kann der Output auffällig werden. Das zeigt sich zum Beispiel durch Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Instabilität, Schwindel, Sehstörungen, Koordinationsprobleme oder Leistungsabfall.

Neuroathletik in Vilshofen: mehr als nur Training

Neuroathletik bedeutet: Bewegung wird über das Nervensystem verstanden, getestet und gezielt beeinflusst.

Viele kennen Neuroathletik vor allem aus dem Leistungssport. Dort wird sie genutzt, um Bewegungen präziser, stabiler, schneller oder kraftvoller zu machen. Der Grundgedanke ist einfach: Leistung entsteht nicht nur im Muskel, sondern im Gehirn und Nervensystem. Deshalb arbeite ich nicht nach dem Motto „mehr Training hilft immer“, sondern nach dem Prinzip:
Testen statt raten.
Das bedeutet: Ein Reiz wird gesetzt, danach wird überprüft, ob sich Bewegung, Stabilität, Schmerz, Kraft, Koordination oder Wahrnehmung verändern. So lässt sich besser einschätzen, ob ein bestimmter Reiz für das Nervensystem hilfreich, neutral oder eher belastend ist. In meiner Arbeit in Vilshofen nutze ich diesen neurozentrierten Ansatz nicht nur bei Sportlern, sondern auch bei Menschen mit funktionellen Beschwerden, chronischen Belastungen oder unklaren Symptommustern.

Warum Beschwerden oft nicht dort entstehen, wo sie spürbar sind

Ein Schmerzort ist nicht automatisch der Ursprungsort. Der Körper reagiert oft auf übergeordnete Steuerungsprobleme.

Ein häufiges Missverständnis ist: Wenn das Knie schmerzt, muss das Problem im Knie liegen. Wenn der Rücken schmerzt, muss der Rücken die Ursache sein. Wenn die Schulter verspannt ist, muss die Schulter behandelt werden.
Das kann stimmen, muss aber nicht. Aus neurozentrierter Sicht ist der Schmerzort oft nur die Stelle, an der der Körper eine Schutzreaktion zeigt. Die eigentliche Ursache kann an anderer Stelle liegen: im Gleichgewichtssystem, in der visuellen Verarbeitung, in alten Verletzungen, im Atemmuster, in der Körperwahrnehmung, in Narben, in der Kieferregion, im autonomen Nervensystem oder in einer gestörten sensorischen Integration. Deshalb ist eine funktionelle Einschätzung so wichtig. Sie hilft dabei, Zusammenhänge zu erkennen, die bei einer rein lokalen Betrachtung leicht übersehen werden.

Für wen ist dieser Ansatz interessant?

Besonders spannend ist der Ansatz für Menschen, die spüren: Irgendetwas passt nicht – aber bisher wurde keine klare Lösung gefunden.
Meine Arbeit richtet sich unter anderem an Menschen mit: Schwindel, Sehstörungen oder visueller Überforderung, Schmerzen trotz unauffälliger Bildgebung, wiederkehrenden Verspannungen, funktionellen Beschwerden, Gleichgewichtsproblemen, Koordinationsproblemen, Unsicherheit bei Bewegung, Leistungsabfall im Sport, Problemen nach alten Verletzungen oder Menschen, die schon viele Behandlungen ausprobiert haben und trotzdem keine zufriedenstellende Erklärung bekommen haben. Auch im sportlichen Bereich kann Neuroathletik interessant sein: für Kraftsportler, Läufer, Kampfsportler, Teamsportler oder Leistungssportler, die ihre Bewegung, Stabilität, Reaktionsfähigkeit oder Performance gezielt verbessern möchten.

Mein Standort in Vilshofen

Seit März arbeite ich in Vilshofen und biete dort angewandte Neurofunktion in einem professionellen Praxisumfeld an.

Meine Räumlichkeiten befinden sich in Vilshofen an der Donau. Dort arbeite ich mit einem nervensystembasierten Blick auf Bewegung, Beschwerden und Leistungsfähigkeit. Der Standort in Vilshofen ist für mich ein wichtiger Schritt, weil ich meine Arbeit hier regional sichtbarer machen möchte – im Landkreis Passau, in Niederbayern und darüber hinaus. Mein Ziel ist es, Menschen eine andere Perspektive auf ihre Beschwerden zu ermöglichen: nicht als Ersatz für medizinische Diagnostik, sondern als funktionelle Ergänzung, wenn klassische Erklärungen allein nicht ausreichen.

Neurozentrierte Arbeit ersetzt keine medizinische Abklärung

Wichtig: Der Ansatz ist funktionell ausgerichtet und ersetzt keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.

Bei akuten, starken, ungeklärten oder fortschreitenden Beschwerden gehört immer eine medizinische Abklärung dazu. Meine Arbeit ersetzt keine ärztliche Diagnose, keine Therapie und keine heilkundliche Behandlung.
Was ich anbiete, ist eine funktionelle Perspektive: Wie verarbeitet dein Nervensystem bestimmte Reize? Welche Systeme beeinflussen deine Bewegung, Stabilität oder Beschwerden? Welche Reize verändern deinen Zustand messbar oder spürbar? Genau daraus entsteht ein individueller Ansatz.

Termin für eine neurozentrierte Einschätzung in Vilshofen

Wenn du wissen möchtest, ob dieser Ansatz für dich sinnvoll ist, ist ein Erstgespräch der beste Einstieg.

Wenn du unter funktionellen Beschwerden, Schwindel, Sehstörungen, Schmerzen, Instabilität oder wiederkehrenden körperlichen Problemen leidest, kann eine neurozentrierte Einschätzung sinnvoll sein. Auch für Sportler, die gezielt an Leistungsfähigkeit, Koordination, Stabilität oder Reaktionsfähigkeit arbeiten möchten, kann Neuroathletik ein spannender Ansatz sein.

Hier kannst du ein Erstgespräch oder einen Termin buchen: Online Terminbuchungstool

Rechtlicher Hinweis: Der vollständige Artikel ist im Vilshofener Anzeiger / PNP Plus erschienen. Aus urheberrechtlichen Gründen wird hier nur der öffentlich sichtbare Vorschautext aufgegriffen und fachlich eingeordnet.


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